HAUS MAWU

a space for interdisciplinary storytelling

TEASER

Mit der Intention Realitäten mittels Folklore, Fiktion und Popkultur zu reflektieren gründete ZOE 2025 HAUS MAWU als Raum, um Körper und Geschichten in einer post-patriarchalen Heterotopie zu visualisieren. Dabei versteht die Kompanie sich als kollaborative Initiative für verschiedene Künstler*innen, welche die Intersektion diasporischer, feministischer und queerer Perspektiven fokussiert.

Durch interdisziplinäres Storytelling, multimediale Performances und rituellen Praktiken sollen Orte transformiert, Ästhetiken erweitert und hybride Sphären geschaffen werden, in denen innovative Formen und Verbindungen von Kunst, Identität und Community entstehen können. Vor diesem Hintergrund hat sich ZOE mit den Performer*innen und Künstler*innen Juan David Mendez, Mandhla Ndubiwa, Maryline Ogboko, Shayne Stubbs und Gifty Lartey unter HAUS MAWU zusammengeschlossen und das erste Stück MAWU LISA kreiert. 

 

PREMIERE 31.10.2025 im tanzhaus NRW

Weitere Vorstellungen 01.11. + 02.11.2025 im tanzhaus NRW

Sagen, Legenden, Folklore und Mythen ermöglichen es uns, unsere Existenz in jeder Hinsicht zu überdenken. Deshalb fühle ich mich zu ihnen hingezogen. In der realen Welt und ihrer Geschichte fühle ich mich oft fehl am Platz, als würde ich nicht dazugehören, als hätte ich eine Existenz dazwischen. Ich existiere zwischen Kontinenten, zwischen Kulturen, zwischen Farben und zwischen den Geschichten verschiedener Völker und den Erzählungen verschiedener Nationen. Zwischen Konzepten, Wahrheiten, Realitäten. Mythen hingegen ermöglichen es uns, uns unsere eigene Geschichte vorzustellen, uns wieder mit unseren Vorfahren zu verbinden und einen Raum zu schaffen, in dem wir existieren können, ohne uns rechtfertigen zu müssen. Einen Raum dazwischen, der endlos erweitert werden kann. Einen Ort ohne Grenzen, an dem wir uns treffen und uns ein Zuhause vorstellen können. Und ist nicht jede Geschichte letztendlich nur ein Mythos? - ZOE

Angetrieben von der Sehnsucht, sich an ihre eigene Herkunft und Ahnenlinien zu erinnern und ein Zuhause zu schaffen, bildet MAWU LISA einen Raum für eine hybride, afro-diasporische Saga. Sechs schwarze Performer*innen begegnen und begeben sich auf eine vielschichtige Suche nach ihrem individuellen und kollektiven, kulturellen und spirituellen Erbe. Dabei reflektieren sie identitätsstiftende, popkulturelle und politische Momente, greifen koloniale Bilder auf, um sie zu revidieren, erforschen physisch archiviertes Wissen, spirituelle Praktiken und Familientraditionen.

Ritual, Spoken Word, transformierende Kostüme, Comedy, Rhythmus, Klangflächen aus Nachrichten Reporten, Protesten und Predigen, House Beats, Chanting und Ekstase bilden eine facettenreiche Sphäre, in der die Performer*innen ihre Geschichten ineinander weben, um letztendlich eine diasporische Heimat zu schaffen.


Auf Deutsch, Englisch und Weitere. Mit Übertiteln. Laute Musik und Stroboskop.
Dauer: ca. 65 Min.

 Künstlerische Leitung: ZOE (Marie-Zoe Buchholz)

Choreografie, Performance: Gifty Lartey, Juan David Mendez, Mandhla Ndubiwa, Maryline Ogboko, Shayne Stubbs und ZOE

Regie Assistenz: Maryline Ogboko

Produktionsleitung: Lena Peters

Dramaturgie: Sophie Yukiko

Musikalische Leitung und Sound Design: Amro Assy 

Komposition: Amro Assy, Mandhla Ndubiwa 

Text: Mandhla Ndubiwa, ZOE 

Technische Leitung, Licht Design: Sascha Görg

Stage Design / Requisite: Theresa Weber 

Kostüm Design: Dietrich & Kock.


HAUS MAWU - freie Kompanie unter der Leitung von ZOE
Mit der Intention Realitäten mittels Folklore, Fiktion und Popkultur zu reflektieren schafft HAUS MAWU einen Raum, um Körper und Geschichten in einer post-patriarchalen Heterotopie zu visualisieren. Dabei versteht die Kompanie sich als kollaborative Initiative für verschiedene Künstler*innen, welche diasporische, queere und intersektionale Perspektiven fokussiert. Durch interdisziplinäres Storytelling, multimediale Performances und rituelle Praktiken sollen Orte transformiert, Ästhetiken erweitert und hybride Sphären geschaffen werden, in denen innovative Formen und Verbindungen von Kunst, Identität und Community entstehen können. 

Produziert von ZOE / HAUS MAWU, koproduziert durch das tanzhaus nrw. 

Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt Düsseldorf, dem Landesbüro Freie Darstellende Künste mit Mitteln aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Unterstützt durch das Theatermuseum Düsseldorf